• Aufruf

    Vor zwei Jahren, in Lorch bei der Mitgliederversammlung 2009 des Deutschen Scherenschnitt-Vereins, entstand der Wunsch, eine Art "Leistungsschau", ein "Statement" zu schaffen, wie wir den Scherenschnitt im 21. Jahrhundert verstanden wissen wollen.

    Eine solche Bestandsaufnahme erfordert umfangreiches "Brainstorming" - das ist ein sehr zutreffendes Wort Denglisch für gemeinsames (stürmisches!) Nachdenken. Nun möchte ich ein Ziel setzen: In zwei Jahren sollte eine Jahreshauptversammlung im Zusammenhang mit einer großen Ausstellung angepeilt werden, mit dem Arbeitstitel (der noch diskutiert werden muss):

    Scherenschnitt 21 (-> 2013)

    Dazu Diskussionspunkte:

    A. Ist "Scherenschnitt" als Begriff immer noch passend? Gegenvorschlag (gewöhnungsbedürftig): Schnittkunst.

    B. Es müssen unbedingt einige akademische Künstler gefunden werden, die bereit sind, im Rahmen einer "Gesamtschau" (ohne Verbandsambition) mit nicht-professionellen Mitgliedern gemeinsam einen Überblick über die Vielfalt des Begriffs zu gewährleisten.
    (P. S. Diese Berufskünstler müssten nicht unbedingt Mitglieder des Vereins sein.)
    Frage: Wer kennt jemanden, der für diese Idee ansprechbar wäre? (Adresse, Telefonnummer, e-mail...)

    C. Innerhalb des Vereins müsste, um eine thematische wie qualitative Beteiligung zu erreichen, ausnahmsweise eine unabhängige Jury gebildet werden (von kenntnisreichen Mitgliedern, die aber selbst nicht künstlerisch tätig sind, also: Sammler, Galeristen, Wissenschaftler). Diese Jury müsste bei den eingesandten Beiträgen der Vereinsmitglieder einen Auswahl treffen und souverän entscheiden.
    (P. S. bei zukünftigen Ausstellungen sollen, wie bisher, alle Mitglieder zum Ausstellen eingeladen werden.)
    Im Moment wird noch um den Veranstaltungsort verhandelt, eber es ist schon angedacht, diese Ausstellung dann in größeren Häusern in ganz Deutschland (evtl. sogar im Ausland?) zu zeigen.
    Vorschläge für mögliche Orte und Institutionen sind hochwillkommen!)

    D. Die Verbreitung dieses Planes soll über unsere Vereinszeitschrift Schwarz auf Weiß, das Internet und durch ein allgemein offenes Brainstorming betrieben werden, alle sind herzlich aufgefordert, sich dazu zu äußern.

    Professor Hartmut Klug
    Deutscher Scherenschnittverein e. V.
    1. Vorsitzender
    im März 2011


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